wunderlich

31
Mrz
2008

Träum weiter



Aus aktuellem Anlass (= Häufung von beknackten Träumen, diesmal nicht nur bei mir) dies:

10
Feb
2008

Eventually, the rhythm is going to get you

Noch so'n Aha-Moment. Die Musik aus dem zweiten Video (Klick auf's rechte Bild) hörte ich einst in einem Café und nie bereute ich so sehr, nicht gefragt zu haben, wer oder was das war, weil seither immer mal wieder ein schwebendes More dead than alive / More dead than alive / I am waiting sanft durch meinen ohrwurmgeplagten Kopf fuhr und ich mich beim besten Willen nicht an mehr erinnern konnte. Nun aber aha! und Neatorama sei Dank, es ist aus dem Soundtrack des Tanzfilms "Amelia" von La La La Human Steps, und die visuelle Seite ist nicht minder des Merkens würdig:

lalalahumansteps-amelia1 lalalahumansteps-amelia2

10
Okt
2007

Aus der Reihe "Schlechte Verstecke": Die Busfahrkarte

Irgendwie klingelt da etwas, wenn ich mir so schlechte-verstecke.de ansehe.

Ah jetzt ja: Matthias Schamps Serie "Schlechte Verstecke" in der Titanic (von der man leider nicht viele im Netz findet):

9
Okt
2007

Esst mehr lustiges Essen

Und nicht zu vergessen, welche Reaktionen der allseits beliebte Müsliriegel namens Corny manchmal auslöst. Aber es gibt ja tatsächlich weltweit eine Menge nur gut gemeinter Produkt- (Engrish.com) und Essensnamen (Rude Food). Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Alles Geschichten voller Missverständnisse.

Tragt mehr lustige Hüte

Sehet: Deutsche vs. Chinesische Kultur in 20 oder so einfachen Bildern – okay, ich würde brennend gern wissen, ob das bei den deutschen Bauchschmerzen da eine Colaflasche sein soll. Wenn ja, dann klappt das ja ganz gut: Erst wird das Fest zur deutschen Einheit von Coca-Cola gesponsort, und jetzt reißt dieses klebrige Getränk auch noch das Bauchschmerzenheilmonopol an sich, das früher die (mittlerweile auch schon von marodierenden Leschifantenherden zertrampelte) Wärmeflasche innehatte. Um Smudo (der u.a. zum Feiertag die schwarzrotgoldnen Massen angemessen unterhielt und von ihnen leider nicht direkt auf Händen zu mir getragen wurde) zu zitieren: Das ist ja voll porno.



Was die Mahlzeiten angeht, klagte mir einst eine Russin ihr Leid: Wenn man in Russland zu irgendwem nach Hause eingeladen wird, gibt es immer haufenweise zu essen, und in Deutschland ist ihr das irgendwie nie so richtig klar geworden, ob das angebotene Essen mit der Uhrzeit der Einladung, der Dauer des Besuchs, der expliziten "du bist zum Essen eingeladen"-Aussage, mit der zufälligen Anwesenheit von Keksen auf dem Tisch oder mit Höflichkeit zusammenhängt. Sie verbrachte einige Besuche verwirrt, unglücklich und hungrig und fragt jetzt fortan ungeniert. Andere Ausländer sagten auch schon seufzend, dass in den Reiseführern unbedingt drin stehen sollte, dass es sich in Deutschland nicht gehört, zwischen 20:00 Uhr und 20:15 Uhr jemanden anzurufen. Und die Taiwanerin, die früher zum Frühstück Brot ganz schrecklich fand und von einem warmen Frühstück schwärmte, fand die Idee, das Brot doch zu toasten, damit es wenigstens warm ist, auch nicht so spannend.

22
Sep
2007

Ich hege flauschige Gefühle

für den ComplimentBot 4000. Wenn man einen besonders miesen Tag hat, lädt man die Seite einfach ein paar Mal öfter neu. Aber nicht zu oft: Sonst fängt man an, sich Gedanken darüber zu machen, warum einen so einfach gestrickte Sätze freuen würden, wenn sie jemand nur ernst gemeint genug rüberbringt.

(Via neatorama.)

8
Sep
2007

Unterbewusstsein, Freund und Helfer

Dieses Unterbewusstsein ist echt ein possierliches Tierchen. Da verlege ich, frisch vom Reisen zurück und leicht angeheitert*, mein Portemonnaie (ich weigere mich, dieses fein aussehende Wort nach neuer Rechtschreibung zu schreiben), befürchte, dass ich es entweder auf dem Weg zwischen Supermarkt und zu Hause verloren haben muss, oder dass es irgendwo im zerknüddelten Reisewust ist, oder gar, dass der feine Herr Reisekompagnon vielleicht seine Regenjacke achtlos um mein Portemonnaie herum gewickelt und eingepackt hat und nun in der heimatlichen Ferne weilt – und durchsuche mehrfach systematisch (nach mehrfach panisch) und Chaos verursachend die ganze Wohnung, entdecke dabei lang vermisste Schätze und nie geahnte Ekligkeiten und finde die klei-ne-Mist-sau-ein-fach-nicht. Und dabei habe ich die ganze Zeit das Gefühl, dass es nicht weg ist, sondern nur hier irgendwo.

Und natürlich wurde schließlich alles gut: Nachdem ich vor Tagen den Tipp erhalten hatte, doch mal im Kühlschrank nachzusehen, sah ich tatsächlich nach (fand es nicht), und dachte mir, Kühlschrank aber mal füllen, gute Idee, ich gehe mal hinaus in die Welt und organisiere Essen, wo sind eigentlich meine Lieblingsschuhe. Als ich dann die Schuhe, die auf dem Balkon lüfteten, anzog, passte der rechte Schuh nicht mehr so wie früher, und oh Wunder, dort fand ich dann das bekackte Portemonnaie und fühlte gleichzeitig Erleichterung, Ärger und Faszination, denn ich hatte ja zu Recht nie geglaubt, dass es weg war. Danke, Unterbewusstsein, hättest du nicht außer dieser Überzeugung irgendwelche Tipps zum Aufenthaltsort geben können? Und dachte mir dann auch, der Kühlschrank wäre eigentlich wirklich naheliegender gewesen. Und hätte ich doch nur direkt in die Schuhe geguckt, dann wäre mir die Notwendigkeit eines Herbstputzes nie aufgefallen. Aber ich hätte auch nicht meinen Lieblings-W12 wiedergefunden (den grünen mit Glitzer).

Und die Moral von der Geschicht':
Das Es (nach Freud), ein stummer Wicht. oder Lüfte deine Schuhe nicht.


* Angeheitert lediglich, weil wir es für eine verdammt gute Idee hielten, am Flughafen in Tallinn ein Bierchen oder zwei zu trinken, weil a) der Flug knapp zwei Stunden Verspätung hatte und b) das Bier doch ach so viel billiger war als in Helsinki, wo wir herkamen. Anschließend hatten wir eine Menge Spaß, waren Dr. Albern und im Flugzeug die Leute, neben denen ich nie sitzen will.

11
Jun
2007

Stirb, Schwiegersohn, stirb

Die Frage stellt sich immer wieder: Wer denn da beim Vorstellen des/der neuen Freund/in den eigenen Eltern (auch genannt: Angstschweiß Unlimited) am meisten leidet: Eltern, Kind, oder das neue Opfer. Während die Eltern erwarten, dass sich der/die Neue als ihres wunderbaren Kindes würdig erweist (dies kann für die gewieften Eltern leicht durch die Menge an Ketchup, die Menge der Körperverschandelungen oder die Menge der Studienfächer entschieden werden), versucht, der/die Neue möglichst die richtige Menge Ketchup, die richtige Menge Körperverschandelungen und die richtige Menge Studienfächer preiszugeben. Das Kind schwitzt derweil und fürchtet, dass sich irgendwelche Mengen nicht gleichen oder wenigstens überschneiden.

Wenn ich mal groß bin und meine Kinder mit Idioten zusammen sind, werde ich es irgendwann bereuen, mich nicht stets wie Bruce Willis gebärdet zu haben. Bruce Willis nämlich (der ja bereits als Gaststar in "Friends" – ich sage nur: I'm just a love machine – dem Freund seiner Tochter die unbequemste, schweissnasseste Hölle auf Erden bescherte) hat's auf jeden Fall auch im echten Leben voll drauf, was das Verschrecken der potenziellen Schwiegersöhne angeht:

"Wenn sie eine kleine Gruppe Jungs mit ins Haus bringen [...], schnappe ich mir einen und frage: 'Na, Bursche, wie heißt Du denn?' und er sagt, 'Äh, Cinjun'. Dann sage ich, 'Cinjun, du hast die Verantwortung. Wenn einer meiner Töchter etwas passiert, komme ich zuerst zu dir und bringe vor deinen Augen alle deine Freunde um und du kommst zuletzt dran. Also Cinjun, wo du das jetzt weißt,..."

Dabei hilft ihm vermutlich ungemein, dass alle Cinjuns dieser Welt die "Die Hard"-Filme mehrmals gesehen haben und wissen, dass Herr Willis ganz und gar unzimperlich nicht nur schießt, sondern auch trifft.

24
Mai
2007

Der modische Lemming

Gibt's eigentlich einen Preis für ehrliche Verkäuferinnen? Bisher hat mir noch keine versucht, etwas auszureden. Oder jemandem, den ich kenne. Wieviele Fehlkäufe basieren auf schmeichelndem Licht in der Umkleidekabine (gibt es wirklich!) und wie viele auf falschem Verkäuerinnenlob? Obwohl es natürlich ein schmaler Grat der Ehrlichkeit zwischen "Sie sehen ja umwerfend darin aus" und "Na, schöna können wa Se ooch nich zaubern" ist.

Besonders beliebt sind auch Passivkonstruktionen. Das Kleidungsstück wird von allen/aktuell so und so getragen. "Das wird jetzt sehr viel genommen." Verweis auf andere, niemals auf den Kleidungsstückanprobierer selbst. Lemmingzucht. Schließlich basiert die ganze Geschichte ja auf Unzufriedenheit: In der Mode ist es wie in jedem anderen Geschäftszweig, wo Geld gemacht werden soll - du musst Leuten das Gefühl der Unzufriedenheit geben. Das heißt, sobald sie etwas gekauft haben, darf es schon nicht mehr gut genug für sie sein. Das Gefühl der Unzufriedenheit bringt sie dann dazu, spätestens im darauf folgenden Jahr wieder etwas Neues zu kaufen.. Jo. Damit sind auch Frustkäufe eiskalt analysiert: Kurzzeitige Aufhebung der Unzufriedenheit.

8
Mai
2007

logo

Unvergessen

Mentale Notizen, wunderliche Gedanken und Schräges aus dem, was Welt genannt wird. Die Clownsnase tut tatsächlich nichts zur Sache


Scroll-Alternative: Die Findefunktion
 



leider muss ich mit heutigen...
leider muss ich mit heutigen tage sämtliche diplomatischen...
HumanaryStew - 7. Jul, 20:38
EDE! Ein ganz anderer...
EDE! Ein ganz anderer Ohrwurm nur für Dich: Auf...
Schnegge (anonym) - 6. Jul, 01:00
Bis uns die Dinger ausgehen!
Bis uns die Dinger ausgehen!
Schnegge (anonym) - 5. Jul, 19:52
Mehr, mehr
So fyi noch dies: Berliner Zeitung vom 6.6.08: Komm...
trilusion (anonym) - 4. Jul, 15:20
Oh, Hölle. Das is...
Oh, Hölle. Das is so'n büschen wie mit ganz...
Ede (anonym) - 4. Jul, 00:29



Jetzt sind's schon 1473 Tage Unfug.



Das Trilusion an sich ist ein possierliches Tierchen. Es ist nachtaktiv, nimmt rege an seiner Umgebung teil und ernährt sich vorwiegend von komischem Gemüse und schrägen Vögeln. Seit es an Input Overflow leidet, ist dies sein Versuch der teilweisen Gedächtnisauslagerung.



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