4
Sep
2005

Ohr um Ohr. Wurm um Wurm.

Nach bereits öfter thematisierten Ohrwürmern der unterschiedlichsten Arten sowie dem vielfachen (okay, zwei) Wunsch, hier mal wieder etwas ansatzweise Neues lesen zu wollen, hier nun eine neue Marktlücke, ganz und gar selbst erfunden vom Stauhuterfinder (dazu irgendwann auch mal mehr Information).

Anstelle von stinknormalen Computerviren ist nämlich der Erfinder des Stauhuts dazu übergegangen, mir Liedtexte, im Internet problemlos erhältlich auf lyrics.com und wie sie alle heißen, per E-Mail zu schicken, damit die passende Melodie zum Text sich auf ewig in meine Gehörgänge brennt. Angefangen hat es mit dem Muppets-Lied (Jetzt tanzen alle Puppen, macht auf der Bühne Licht, macht Musik bis der Schuppen wackelt und zusammenbricht...) und es hörte garantiert nicht mit "The lion sleeps tonight" (Wee de de de de ee ee ee we um umma way...) auf.

Summa summarum:
  • Es sollte Ohrwurmfilter für E-Mails geben
  • Der Ohrwurmfilter würde auf die Datenbänke aller lyrics.bla-Seiten zugreifen, tierisch lange brauchen, und Tippfehler müssten berücksichtigt werden. Schließlich wird es irgendwann das ohrwurmige Äquivalent zu "3n:larG uR P.n1s" geben
  • Der Versender setzt sich der gleichen Gefahr aus wie der Empfänger (Wee dee dee dee...). Die Tatsache, dass der Versender weiß, dass er mit biologisch gefährlichem Material umgeht, verzögert die Wirkung lediglich, denn das Unterbewußtsein ist unzweifelhaft bereits beim Einfügen des Textes in die E-Mail infiziert
  • Das Vorhandensein eines Ohrwurms von höherer Gefahrenstufe mindert die Infizierbarkeit durch einen niedriger gestellten Ohrwurm ("Little Green Bag" ist infektiöser als "Die Biene Maja". Dies wurde erfolgreich im Selbsttest bewiesen)
  • Wenn man Ohrwurmtexte weiterleitet, ist das ein Kettenohrwurm
  • Gibt es Ohrwurmjäger?
  • Ohrwurmfallen? (Wee dee dee aaaargh!)
  • Und was macht so ein Ohrwurmjäger? Hat er vielleicht einen Ghettoblaster bei sich, geladen mit Musikantenstadelgedüdel, welches jeden Ohrwurm auf der Stelle vernichtet? Oder fängt er sie vielleicht mit einem Netz ein, um sie dann an Radiosender zu verkaufen? Was natürlich die Frage aufwirft, ob es irgendwo freilebende Ohrwürmer gibt, die noch nie ein Mensch gehört hat. In dem Fall würde ein Ohrwumjäger auf Safari gehen, die wilden Ohrwürmer einfangen und an Plasttenstudios verkaufen. Leider werden manche Ohrwürmer gefangen, bevor sie ausgewachsen sind. Das erklärt die große Anzahl unausgereifter Musik.
Stauhut ab! Danke.
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Unvergessen

Mentale Notizen, wunderliche Gedanken und Schräges aus dem, was Welt genannt wird. Die Clownsnase tut tatsächlich nichts zur Sache


Scroll-Alternative: Die Findefunktion
 



leider muss ich mit heutigen...
leider muss ich mit heutigen tage sämtliche diplomatischen...
HumanaryStew - 7. Jul, 20:38
EDE! Ein ganz anderer...
EDE! Ein ganz anderer Ohrwurm nur für Dich: Auf...
Schnegge (anonym) - 6. Jul, 01:00
Bis uns die Dinger ausgehen!
Bis uns die Dinger ausgehen!
Schnegge (anonym) - 5. Jul, 19:52
Mehr, mehr
So fyi noch dies: Berliner Zeitung vom 6.6.08: Komm...
trilusion (anonym) - 4. Jul, 15:20
Oh, Hölle. Das is...
Oh, Hölle. Das is so'n büschen wie mit ganz...
Ede (anonym) - 4. Jul, 00:29



Jetzt sind's schon 1473 Tage Unfug.



Das Trilusion an sich ist ein possierliches Tierchen. Es ist nachtaktiv, nimmt rege an seiner Umgebung teil und ernährt sich vorwiegend von komischem Gemüse und schrägen Vögeln. Seit es an Input Overflow leidet, ist dies sein Versuch der teilweisen Gedächtnisauslagerung.



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